Tag 28 Osten | Kronenchakra
Einen wundervollen guten Morgen, ihr Lieben.
Tag 28 – Osten – Kronenchakra.
Ich gebe zu, für einen ganz kurzen Moment hat sich ein Gedanke eingeschlichen:
Dieser Puls heute, der letzte Impuls dieser Reise, müsste doch etwas ganz Besonderes sein.
So ein richtiges Bam.
Schließlich ist es der letzte Tag.
Und während diese Gedanken da waren, musste ich auch schon wieder lachen.
Unsere Reise geht heute zu Ende –
und gleichzeitig ist dieses Ende ein neuer Anfang.
Ein neuer Anfang auf ganz vielen Ebenen.
Der erste ist ganz offensichtlich:
Das Rad beginnt von vorn.
Und ob du das nun an genau diesem Datum festmachst
oder ob du es auf eine übergeordnete Ebene hebst –
es bleibt ein Rad ohne Anfang und ohne Ende.
Denn genau das bist auch du.
Du bist Energie.
Unendliche Energie.
Du hattest keinen Anfang
und du hast kein Ende.
Das Einzige, was sich über Äonen von Zeit verändert, ist die Form.
Die Art und Weise, wie sich Energie zusammensetzt.
So hast du heute,
am 9. Januar 2026,
auf diesem Planeten Erde
die Form Mensch gewählt.
Und gleichzeitig bist du diese Form nicht.
Denn das, was du als feste Form wahrnimmst –
dich selbst oder auch alles andere, was fest erscheint –
ist letztlich Materie aus Energie,
die ständig in Bewegung ist, ständig vibriert.
Auch wenn dein Körper sich für dich fest anfühlt,
ist er in Wahrheit ein Schwingungsfeld,
das sich ununterbrochen verändert.
Und deshalb gibt es heute
– so passend zum Kronenchakra –
keinen krönenden, großen Bam-Impuls.
Sondern nur eine Einladung.
Eine Einladung, weiter zu fließen.
Eine Einladung, dich jeden Tag ein kleines Stück mehr
noch tiefer in diesen Strom fallen zu lassen,
den du in diesen 28 Tagen kennengelernt hast.
Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer von euch,
die mein Medizinrad schon sehr gut kennt.
Sie sagte zu mir:
„Susanne, dieses Mal war der Osten völlig anders.“
Und ich muss zugeben:
Bei mir auch.
Diese Ost-Woche hat mich noch einmal komplett erschüttert,
noch einmal Chaos in mir ausgelöst.
Und gleichzeitig konnte ich genau darin
mit The Core Work so klar bleiben.
Denn wenn es überhaupt um eines geht,
dann um Bleiben.
Bleiben in diesem Moment.
Bleiben bei dem, was jetzt ist.
Das Leben ist kein glatter See.
Es ist eher ein Ozean –
mit Wellen, großen und kleinen,
manchmal auch mit kaum spürbarer Bewegung.
Aber es ist immer in Bewegung.
Und Vorstellungen wie
„die Mitte finden“,
„in Balance sein“,
„in Harmonie sein“
haben vielleicht ein Bild erzeugt,
das gar nicht wirklich beschreibt,
wie es sich anfühlt,
im Strom des Unendlichen getragen zu sein,
mit Gott verbunden zu sein,
mit dir selbst verbunden zu sein.
Was du jedoch erlebt hast
und weiter erleben wirst,
ist etwas anderes.
Ich nenne es gerne den Still Point.
Es gibt diesen Ruhepunkt.
Und gleichzeitig ist er nicht einfach nur „in dir“.
Du findest ihn durch dein Herz,
durch deinen Körper.
Und deshalb ist dieses erste Puzzleteil –
dieses Gewahrsein,
diese Achtsamkeit für das,
was in deinem Körper geschieht –
die Essenz von The Core Work.
Bewusstsein geht mit dem Körper.
Durch den Körper.
Bewusstsein ist nicht außerhalb von dir.
Deshalb lehren so viele Philosophien,
dass du alles in dir findest.
Ich würde sagen:
Du findest alles durch dich hindurch.
Denn dieser stille Raum,
dieser Still Point,
ist nicht auf deinen physischen Körper begrenzt.
In der höchsten Wahrheit bist du es selbst.
Und während du das bist,
findet gleichzeitig das Leben statt.
Und du hast nichts –
überhaupt nichts –
gegen diesen Moment einzuwenden.
Das ist die zweite Essenz:
die Liebe zu allem, was gerade ist,
vereint mit Gewahrsein.
So einfach.
So schlicht.
Mehr braucht es nicht.
Das ist das Tor zu allem,
was du dir wünschst.
Zu allem,
was Gott durch dich in die Welt bringen möchte.
Zu allem,
was du aus deinem Herzen heraus verkörpern willst.
Ich wünsche dir für heute
und für jeden einzelnen Tag deines Lebens,
dass er der wundervollste,
der schönste
und der begnadetste Tag deines Lebens wird.
Denn hinter all dem,
was gerade in deiner wahrnehmbaren Welt geschieht,
jenseits dessen,
was du dir vorstellen kannst,
was du denken,
was du dir wünschen oder visualisieren kannst
oder gar manifestieren kannst,
gibt es etwas noch viel Größeres.
Und das ist einfach nur Gnade.
Amen und Aho