THE SHIFT | Tag 15 | Tagescode

Norden | Wurzelchakra

Tagescode 27.12.25 | 6747 - 24 - 6

 

Transkript der Audionachricht

Tag 15 Norden | Wurzelchakra

 

 

Heute sind wir zum dritten Mal im Wurzelchakra angelangt.
Zum dritten Mal durchlaufen wir dieses so wichtige Energiezentrum, das uns auf der einen Seite energetisch erdet, uns mit unserer Wurzel verbindet und uns Sicherheit und Stabilität gibt – und uns gleichzeitig konfrontiert mit all den darin vergrabenen Themen, die wir Schuld, Angst, Scham oder auch Ohnmacht nennen können.

Heute tun wir das ganz bewusst als sogenannte Nordler.
Der Nordler ist derjenige, der seinen Verstand und sein Intellekt bewusst einsetzt. Gleichzeitig ist die Energie im Norden heute eine sehr satte, genährte und erwachsene Energie, weil wir jetzt ganz bewusst in einer neuen Frequenz in dieses Erwachsensein eintreten.

Vielleicht erinnerst du dich:
Im Westen waren wir – im großen Rad betrachtet – in der Pubertät. Wir haben dort diese Schwelle gemeistert, vom Teenager zum Erwachsenen, und haben sozusagen nachgenährt, was vielleicht in unserer Pubertät nicht genährt werden konnte.

Und wenn jetzt noch einmal solche Gefühle oder auch solche Gedanken auftauchen – ich hatte sie heute Morgen auch.
Ich hatte eine Situation und habe mich zunächst über mich selbst geärgert. Hinter diesem Ärger habe ich dann gespürt, dass da der Gedanke war:
Ich könnte etwas falsch gemacht haben.
Ich könnte etwas nicht gut genug gemacht haben.
Ich könnte etwas Besseres verpasst haben.

Und darunter habe ich dann gefunden:
Es könnte für jemand anderen nicht das Beste sein.
Und wenn es für jemand anderen nicht das Beste ist, dann bekomme ich zu wenig Anerkennung.
Dann bekomme ich zu wenig Liebe.
Weil ich ja nicht das Beste für die andere Person entschieden habe.

Das war diese Gedankenspirale, die mich in dieses Gefühl gebracht hat.

Einige von euch kennen das sicherlich:
nicht gut genug zu sein,
es nicht gut genug gemacht zu haben,
nicht genug zu sein,
nicht auszureichen, so wie ich bin.

Das hat erst einmal diesen großen Schmerz aufgerissen.

Und dann habe ich mich für meine Kreation gefeiert und entschieden:
Ich habe überhaupt gar nichts gegen diese Kreation einzuwenden.

Gleichzeitig spreche ich aus, dass jetzt der erste Release kommt.
Denn – wie wir gestern im Call auch angesprochen haben – es gelingt nicht immer.
Und mir ist es heute Morgen nicht gelungen.

Ich habe dieses „Es ist mir nicht gelungen“ genommen und genauso habe ich diese Sätze auch notiert:
Es ist mir nicht gelungen.
Ich habe es nicht geschafft.

Und spannenderweise habe ich dadurch noch einmal das Gefühl aktiviert, nicht gut genug zu sein, es nicht richtig gemacht zu haben – weil mein ach so tolles Tool nicht funktioniert hat.

Jetzt muss ich selber lachen.
Ich lache, weil es so spannend ist:
Jetzt, nachdem ich mich für das Empfangen dieses Impulses geöffnet habe und ihn mit euch teile, kann sich die Energie lösen und freigegeben werden.

Wir verändern durch diese Arbeit, durch diese Core Work, nachhaltig unsere Imprints, unsere Prägungen – und damit auch unsere zukünftigen Gewohnheiten.
Denn als unbewusste Erwachsene leben wir zu etwa 95 % aus unbewussten Gewohnheiten heraus.

Im Laufe dieser Reise werden uns all diese Gewohnheiten bewusst.
Ganz besonders die Gewohnheit, in endlosen Spiralen zu denken, zu analysieren, zu reflektieren.

Der Unterschied, wenn wir durch den Norden gehen, ist nicht, dass wir nie mehr reflektieren oder nie mehr nachdenken.
Der Unterschied ist, wie wir es tun.

Wir folgen unserer Inspiration, unserem inneren Kern – und wir geben wieder frei.
Du hast einen Gedanken, einen Impuls, eine Idee.
Du folgst ihr.
Und dann gibst du sie wieder frei.

Du wirst spüren, dass im Laufe dieser Woche das Gefühl von Festhalten, das Gefühl, aus allem eine Geschichte zu machen, deine Energie an Gedanken oder Gefühle zu binden, immer weniger wird.

Und je weniger es wird, desto mehr Lücken wirst du bemerken.
Desto mehr Stille entsteht in dir – ganz natürlich.

Denn es gibt nichts, womit du diese Stille ständig füllen musst.
Nicht in deinem Kopf.
Nicht in deinem Körper.
Alles ist bereits da.

Ich habe das einmal mit einem Supermarkt verglichen, der 24/7 geöffnet ist – in dem immer alles, zu jeder Zeit, verfügbar ist.
Du hast immer Zugang.
Deshalb brauchst du nichts auf Vorrat anzulegen.

Du musst keine Angst haben, dass dir etwas ausgeht.
Oder dass du etwas vergisst.
Du kannst es jederzeit holen.

Alle Regale sind gefüllt.
Es wird nie leer in diesem Supermarkt.
Und deshalb gibt es keine Notwendigkeit zu horten, zu bunkern oder festzuhalten – weil der Nachschub unendlich ist.

Dieses Bild nutze ich, um bewusst zu machen, warum wir nichts festhalten müssen:
Weil alles in unendlicher Menge und Fülle da ist.
Wir holen es ab, nutzen es – und lassen es wieder frei.

Das ist die Reise, die wir jetzt durch den Norden beginnen.

Ich wünsche dir einen ganz zauberhaften ersten Nordtag.
Genieße alles, was dir gegeben wird.
Und hab den schönsten Tag deines Lebens. ✨