Tag 12 Westen | Kehlchakra
Einen wunderschönen guten Morgen, ihr Lieben.
Tag ZWÖLF sind wir nun im Westen, im Kehlchakra –
und welch wundervolle Fügung, dass es ausgerechnet heute, an Heiligabend, um Kommunikation geht.
Und zwar um die Kommunikation aus dem Westen.
Denn die West-Kommunikation ist eine emotionale, eine herzzentrierte Kommunikation.
Vielleicht – für diejenigen, die noch nicht so tief mit dem Medizinrad vertraut sind – einmal im Gegensatz dazu:
Im Norden ist die Kommunikation eher eine rationale, eine verstandesgesteuerte, eine überlegte Kommunikation.
Und alles hat seine Qualität.
Diese tiefe Herzkommunikation jedoch kommt wirklich aus unserem Innersten heraus.
Und sie ist für die meisten von uns noch die schwierigste Form der Kommunikation:
wirklich zu sprechen, was wir fühlen,
wirklich zu sprechen, was uns bewegt –
und zwar ohne zu adressieren,
ohne in dieses „du hast“, „ich will, dass du“,
„mir gefällt nicht, weil du …“ zu gehen.
Ich finde das so spannend, weil wir ja im Westen die Abgrenzung lernen:
Wo bin ich – und wo bist du.
Bevor wir im Norden in ein gesundes Wir übergehen können.
Und genau diese Abgrenzung ist in der Kommunikation so wichtig.
Denn wenn ich über meine Gefühle spreche,
wenn ich darüber spreche, was in mir vorgeht,
dann hat das mit meinem Gegenüber erst einmal gar nichts zu tun.
Und das ist vielleicht das Allerwichtigste für uns alle –
das zu spüren und zu praktizieren.
Diese offene Kommunikation ist nicht an ein Gegenüber adressiert.
Ich nenne das im Schamanischen so gerne:
Wir legen es in die Mitte.
Es ist, wie wenn wir uns versammeln, um gemeinsam zu feiern.
Jeder bringt etwas mit und legt es in die Mitte –
wie auf ein Buffet.
Und dieses Buffet sind immer nur Angebote.
Denn das kennst du sicher:
Du magst nicht alles von einem Buffet.
Und du musst auch nicht alles mögen.
Und doch passiert es so oft,
dass wir das, was wir auf unser inneres Buffet legen,
unbedingt wollen, dass ein anderer es nimmt –
und dann enttäuscht oder traurig sind,
wenn es jemand nicht mag, es ablehnt
oder vielleicht gar nicht beachtet.
Vielleicht ist es bei euch dieses Jahr an Heiligabend ja auch so wie bei uns:
Wir machen ein Buffet.
Jeder bringt etwas mit.
Und es wird Dinge geben, die ich vielleicht nicht mag –
oder probiere und feststelle: Das ist nicht meins.
Und umgekehrt wird vielleicht der ein oder andere das,
was ich mitbringe und zubereite, auch nicht nehmen wollen.
Ich finde dieses Bild des Buffets so wunderschön,
weil es immer bedeutet:
Du bringst das mit, was deins ist,
das, was aus dir kommt.
Du bringst in der Kommunikation das mit,
was dich bewegt,
was du geschaffen hast,
deine Kreation.
Und du legst es auf das Buffet –
und hältst nichts zurück.
Du bringst alles mit,
was in diesem Moment geteilt werden möchte.
Und auch das kommt aus der Tiefe deines Herzens.
Vielleicht spürst du heute Abend,
wenn du mit Freunden, mit deiner Familie,
mit deinen Liebsten zusammensitzt,
ganz bewusst:
Was wird hier auf das Buffet gelegt?
Und du kannst es einfach nur als ein Teilen ansehen.
Ich hatte gestern im Impuls darüber recht ausführlich gesprochen,
bezogen auf das, was Annette hier in die Gruppe eingebracht hatte.
Möge heute dieses Weihnachten,
dieses Fest des Lichtes,
die Wiedergeburt des Christuslichtes –
die in der christlichen Religion durch das Feiern der Geburt des Jesuskindes symbolisiert wird –
für dich, für euch alle,
ein ganz besonderes Fest sein.
Ein bewusstes Fest,
in dem dein Licht zurückkommt –
im höchsten Sinne war es nie weg.
Möge all das,
was dein Licht vielleicht bedeckt hat –
deine Ängste,
deine Zurückhaltung –
von diesem Licht durchdrungen werden.
Denn genau das geschieht.
Das ist auch das, was du hier in THE SHIFT erlebst:
dass dieses Leuchten,
diese Lebendigkeit,
dieses wirkliche Leben
wieder durch dich hindurchfließt.
Denn das ist Gott durch dich.
Das ist der Heilige Geist,
von dem in der Dreieinigkeit gesprochen wird.
Der Heilige Geist ist das Feuer.
Er ist die Lebendigkeit.
Er ist deine Sakralenergie,
die wieder durch dich leuchten darf,
wenn diese Herzmauern,
diese Vorhänge,
diese Mäntel –
wie auch immer du es nennst –
fallen.
Wenn du wieder durchspürst,
dann ist das etwas so Großes,
was dich durchdringt.
Möge es dich heute
so tief erfüllen.
Ich wünsche euch einen wunderschönen,
einen ganz, ganz zauberhaften Heiligabend
und schicke euch ganz viel Liebe
mit dieser Botschaft. 💛✨