Tag 10 Westen | Solarplexus
Guten Morgen, ihr Lieben,
Westen – Solarplexus.
Der Impuls heute Morgen war sofort da. Er kam fast wie reingeschossen. Und ich mag dir dazu einfach wieder ein paar Fragen hier hineinstellen.
Der Solarplexus ist energetisch das Zentrum, in dem Macht und Kraft wahrgenommen werden. Macht und Kraft entstehen im Sakralchakra, werden jedoch im Solarplexus gespürt.
Im Westen geht es beim Solarplexus darum, dir diese Energie noch einmal bewusst zu machen:
Wo und an welchen Stellen hast du deine Macht und deine Kraft abgegeben?
Und wo hast du deine Macht und deine Kraft benutzt, um dich über andere zu stellen – zu deinem eigenen Vorteil?
Diese beiden Fragen spiegeln die Polaritäten wider: die Polarität von Machtmissbrauch und Machtabgabe – bis hin zur Ohnmacht, bis hin zur Selbstaufgabe.
Ich lade dich heute einfach nur ein, diese Fragen einfließen zu lassen. Zu beobachten. Wahrzunehmen.
Und egal, was kommt – und selbst wenn nichts kommt – du kennst mittlerweile die Formel:
Erkenne die Macht und die Kraft deiner Kreation und auch das, was darauf folgt.
Vielleicht wird dir bewusst, dass du an der ein oder anderen Stelle Macht ausgeübt hast – und es stellt sich ein Schuldgefühl ein.
Oder du hast Macht abgegeben – und das ist meist mit Scham verbunden.
Es ist auch möglich, dass dir heute Situationen begegnen, die du kognitiv gar nicht in diesem Zusammenhang siehst und dennoch werden genau solche Gefühle in dir angesprochen.
Dann nimm diese Formel, die ich mittlerweile The Work nenne. The Core Work. Die Kernarbeit.
Spüre, welche Kraft und Macht in dieser Kreation liegt. Und sprich diesen magischen Satz:
Ich habe nichts – gar nichts – überhaupt nichts mehr gegen diese Kreation, gegen dieses Gefühl, diesen Gedanken, dieses Werk einzuwenden. Ich habe nichts dagegen einzuwenden, dass ich all das erschaffen habe.
Manchmal kommt im Nachgang noch einmal ein anderes Gefühl hoch. Das habe ich selbst in den letzten Tagen erlebt.
Nachdem ich diesen Satz gesprochen hatte – Ich habe nichts mehr dagegen einzuwenden – meldete sich plötzlich wieder eine dieser interessanten Stimmen und sagte: „Naja … stimmt das wirklich? Ist das wahr?“
Vielleicht geht es dir ja genauso.
Dann nimm auch dieses Nachfragen, dieses Zweifeln, dieses Nicht-glauben-Wollen. Denn auch das sind Energiegebilde, die du erschaffen hast. Energie, die sich vielleicht so tief verankert hat, dass sie noch automatisiert aufploppt.
Und dann mach es genauso: Erkenne dich auch hierfür an und gib es frei mit dem Satz:
Ich habe nichts – aber auch gar nichts – gegen mich und damit gegen jegliche meiner Kreationen einzuwenden.
Es sind alles wunderbare Schöpfungen. Sie kommen und sie gehen.
Und du musst nichts bewusst loslassen oder freigeben. Das geschieht von selbst.
Gerade kam mir noch dieses Bild: die klebrigen Fäden.
Energien, die wie Klumpen aneinanderhaften, Überzeugungsmuster, die diese Fäden bilden – und die nun keinen Halt mehr haben.
Diese energetischen Partikel lösen sich und zerstreuen sich in alle Winde, fließen zurück in den Strom des Unendlichen.
Vielleicht kommt bei dir ein ganz anderes Bild. Was auch immer es ist – nimm es, wenn es dir dient, als deine Kreation.
Um dir immer tiefer bewusst zu machen: Alles ist Energie.
Alles.
Und du bist in der Lage, diese Energie zu formen – in Gedanken, in Gefühlen, in Worten und in Taten – und sie sich selbst wieder auflösen zu lassen.
Und dann spiel dieses Spiel, so oft du es spielen magst.
Ich wünsche dir heute einen ganz zauberhaften Tag. Den wundervollsten Tag deines Lebens.
Alles, alles Liebe. 💛