THE SHIFT | Tag 08 | Tagescode

Westen | Wurzelchakra

Tagescode 20.12.25 | 9987 - 33 - 6

 

Transkript der Audionachricht

Tag 8 Westen | Wurzelchakra

Ich habe die Steine heute neu wählen lassen. Tag 1 des Westens. Tag 8 im Medizinrad.

Zwei von euch hat der Stein noch einmal gewählt. Bei den anderen steht jetzt ein neuer Stein an eurer Seite.

Heute, im Wurzelchakra, geht es darum zu spüren, was dein Stein in Verbindung mit deiner Wurzel macht.

Wenn du magst, setz dich heute einmal ganz bewusst auf die Erde. Das kann zu Hause auf deinem Boden sein. Und wenn du draußen sein kannst, dann setz dich auf Mutter Erde.

Nimm die Energie deines Steins gemeinsam mit der Erde wahr.

Denn wie ich gestern im Call schon erwähnt habe, geht es im Westen vor allem darum, aus einem gesunden Ich, aus einem gesunden Ego, ein gesundes Wir zu erschaffen.

Im Westen geht es andererseits um Abgrenzung: Wer bin ich? Wer bist du?

Und gleichzeitig geht es darum, diese Grenzen fließen zu lassen.

In der Entwicklung hat in dieser Phase – zwischen dem siebten und dem vierzehnten Lebensjahr – oft eine komplette Abtrennung stattgefunden: die emotionale Abtrennung.

Wir wussten damals nicht, wie wir mit den Gefühlen umgehen sollen, die mit der Pubertät aufgetaucht sind.

Heute geht es im Wurzelchakra darum, diese Sicherheit und Stabilität zu fühlen, die es braucht, damit wir auch emotional stabil sein können.

Emotionale Stabilität bringen wir von Natur aus mit, wenn wir auf diese Welt kommen. Und doch wird sie in der Kindheit oft erschüttert, weil man uns – meist aus Unbewusstheit – vermittelt hat, dass unsere Gefühle nicht richtig sind.

Vielleicht kennst du Situationen wie diese: Du hast als Kind gespürt, dass Mama traurig war. Du hast gefragt, was los ist. Und sie hat gesagt: „Es ist alles in Ordnung, mein Kind. Mir geht es gut.“

Solche Situationen können dazu geführt haben, dass sich in dir abgespeichert hat: Mit meinen Gefühlen ist etwas nicht in Ordnung.

Und genau darum wird es im Westen jetzt ganz besonders gehen: Deine Gefühle wahrzunehmen, dich zu erinnern, dass du sicher und getragen bist und dass jedes Gefühl, so wie es erscheint, richtig ist.

Hier im Westen dürfen wir ganz bewusst auch noch einmal in die Dualität eintauchen. Nicht, um sie loszuwerden, sondern um sie zu ehren.

Ich und du. Männlich und weiblich. Hell und dunkel.

All das existiert. Und es darf im Bewusstsein bleiben, denn es ist ein Tanz.

Ein Tanz ohne Bewertung von gut oder schlecht.

Und wenn du Bewertungen in dir wahrnimmst, dann erinnere dich: Auch sie sind deine Kreation. Jede Bewertung, jedes Urteil ist schöpferisch.

Im Westen dieser Woche kann es gut sein, dass deine Bewertungen, Verurteilungen und Kategorisierungen noch einmal sehr deutlich werden.

Und das ist wundervoll. Denn die Energie, die du dort gebunden hast, ist deine eigene Schöpfung.

Du hast nichts – wirklich gar nichts – gegen irgendeine deiner Schöpfungen einzuwenden.

Vielleicht wird es auch stürmisch. Der Westen liegt interessanterweise in unserer Weihnachtswoche. Auch das ist vollkommen in Ordnung.

Erinnere dich einfach an diese eine Sache, egal, was du erlebst: Es geht immer nur darum, zu dir zurückzukehren, zu deinem Kern, dich dort zu spüren und dich dort zu feiern für das, was du erschaffen hast.

Lass jeden Widerstand los, der meint, dass damit etwas nicht in Ordnung sei, und gib dich wieder in den freien Fluss, zurück in den Strom des Unendlichen.

Das ist es, was dich anschließt an den Strom des Unendlichen: nicht mehr am Ufer festzuhalten aus Angst, dass die Strömung dich mitreißen könnte, dass sie dich ins Unbekannte Meer trägt.

All das fällt ab.

Denn nirgendwo bist du so sicher, so geborgen und so getragen wie im Strom des Unendlichen.

Ich wünsche dir den wunderschönsten Tag deines Lebens. Alles Liebe.