Tag 02 Süden | Sakralchakra
Heute habe ich meinen Geburtstag gelegt.
Ich finde es immer wieder unglaublich spannend, was diese Codes offenbaren – und gleichzeitig offenbaren sie immer genau das, was es *für dich* bedeutet.
Nicole hat heute Morgen bereits einen Impuls reingegeben, den ich exakt so auch selbst hatte.
Wenn du magst, dann schreib dir doch einfach täglich auf, an welcher Position dein Stein liegt.
Wenn du die Fünf bekommen hast, dann schau einfach, an welcher Position dein Fünfer-Stein heute liegt. Und so weiter.
Du musst das alles nicht tun.
Du darfst es tun.
Denn auch das ist eine Frequenz.
Ein Code.
Wie alles, was wir hier tun.
Eine Verschlüsselung.
Eine Mathematik.
Eine Ordnung aus einer Dimension, die wir weder berechnen noch verstehen noch erklären können.
Es geht nicht darum, es zu begreifen.
Es geht darum, es wahrzunehmen.
Und dann zeigen sich manchmal solche Dinge wie mein Geburtstag.
Wie so oft.
Und daran möchte ich dich erinnern:
Es geht nicht darum, etwas zu tun, sondern der Energie zu folgen.
Was macht es mit dir, wenn du deinen Tagescode siehst?
Wenn du wahrnimmst, an welcher Position dein Stein heute liegt?
Dann lass es einfach durch dich hindurchfließen.
Beobachte.
Vielleicht kommt ein Gedanke.
Ein Bild.
Ein Gefühl.
Eine Erinnerung.
Oder auch nichts.
Und all das ist vollkommen richtig.
Ich werde euch jetzt täglich daran erinnern und dazu auch noch ein Video machen, denn das ist die Essenz von THE SHIFT:
Dich täglich daran zu erinnern, diesen jetzigen Moment – ŞU ANDA – wahrzunehmen.
Was ist jetzt?
Welcher Gedanke ist gerade da?
Welches Gefühl verbindet sich mit diesem Gedanken?
Was tust du gerade?
Was sprichst du gerade?
Was um dich herum geschieht, ist sekundär.
Wenn überhaupt relevant.
Vielleicht ist genau das für die eine oder den anderen ein Schlüssel.
Wir sind darauf trainiert, das Außen wahrzunehmen, das Außen zu beobachten. Und automatisch beginnt unser System, das Wahrgenommene zu etikettieren.
Du siehst einen Tisch und denkst: Das ist ein Tisch.
Ein Etikett.
Ein Name, den du dieser Form irgendwann gegeben hast.
Doch diese Formen – Menschen, Situationen, Dinge – sind Spiele.
Manifestationen deines Seins.
Und wenn wir dem Manifestierten im Außen unsere Energie entziehen, indem wir sie zu uns selbst zurückholen, geschieht etwas Wesentliches.
Die einfachste „Übung“, die es überhaupt gibt – um Energie aus dem Manifestierten zurückzuholen – ist die Rückkehr zu dir:
in die Wahrnehmung deiner Gedanken,
deiner Gefühle,
deiner Handlungen,
deiner Worte.
Indem du beginnst, das mehr und mehr zu beobachten, holst du deine Energie zurück.
Viele unserer Gedanken sind Gedanken des Widerstands.
So, wie es ist, will ich es nicht.
Und die daraus entstehenden Gefühle – Druck, Enge, Unwohlsein, Schmerz – sind nichts anderes als Widerstand gegen das, was ist.
In meinem Inner Circle habe ich einen Satz weitergegeben, den ich auch im Call erwähnt habe:
Ich habe nichts, aber auch gar nichts, gegen mich einzuwenden.
Das bedeutet:
Ich habe nichts dagegen, was ich denke.
Ich habe nichts dagegen, was ich spreche.
Ich habe nichts dagegen, was ich tue.
Und nichts dagegen, was ich fühle.
Alles, was jetzt ist, ist meine Kreation in diesem Moment.
Und ich habe absolut nichts dagegen einzuwenden.
Denn in dem Moment, in dem ich Widerstand gegen meine eigene Kreation aufbaue, schließt sich mein Herz und meine Lebensenergie fließt nicht mehr in ihrem ursprünglichen Zustand.
So haben wir uns getrennt – durch Widerstand gegen uns selbst, gegen das, was ist, gegen das Außen, das letztlich nur Projektion und Spiegelung ist für den Widerstand in unserem Inneren.
Wenn wir diese Praxis – die eigentlich keine Übung, sondern die Essenz dieser Reise ist – über diese 28 Tage immer tiefer leben, geschieht das Wunder.
Vielleicht fühlt es sich an einem Tag wie eine plötzliche Öffnung an.
Oder du gleitest ganz sanft in eine neue Dimension, in den Strom des Unendlichen.
Denn das Einzige, was dich davon abhält, das Göttliche wirklich zu empfangen und aus dir selbst heraus ein erfülltes Leben zu führen, ist der Widerstand gegen das, was ist.
Gedanke ist Form.
Gefühl ist Form.
Handlung ist Form.
Und alles darf sich wieder auflösen, zurück in den Strom des Unendlichen, um neu zur Verfügung zu stehen.
Für eine neue Form.
Eine Form, die durch dich entsteht – in Anbindung an das Formlose.
Jetzt, im Süden, geht es ganz besonders um diesen ersten Schritt:
Wahrnehmung.
Der Struktur halber teile ich es in vier Schritte.
Doch in Wahrheit geschieht alles gleichzeitig.
So wie das Rad vier Himmelsrichtungen hat und wir uns über vier Wochen durch sie bewegen, ist doch jetzt – in diesem Moment – alles gleichzeitig da.
Du bist zugleich Süden, Westen, Norden und Osten.
Und dennoch gehen wir diese 28 Tage Tag für Tag gemeinsam, um diese Reise tiefer auszukosten.
Denn darum geht es:
Mit unserem physischen Körper wieder mehr Lust am Leben zu erfahren.
Mehr Lebendigkeit in den Formen.
Die Form ist nicht weniger als das Formlose.
Der Gedanke nicht weniger als der Nicht-Gedanke.
Das Gefühl nicht weniger als das Nicht-Gefühl.
Die Handlung nicht weniger als die Nicht-Handlung.
Wir sind hier, um diesen Tanz der Polaritäten wirklich im Körper zu spüren.
Menschlich zu sein.
Körperlich zu sein.
Und gleichzeitig den göttlichen Fluss, der sich durch uns ausdrücken möchte, sichtbar werden zu lassen.
Jede und jeder auf die ganz eigene Weise.
Heute geht es um das Sakralchakra.
Verbinde dich in deiner Wahrnehmung mit deiner Lebensenergie.
Mit der schlafenden Schlange, die darauf wartet, geweckt zu werden.
Und beobachte einfach, was es mit dir macht.
Du kannst alles nutzen, was du in deinem eigenen Portfolio hast.
Und gleichzeitig auch gar nichts damit tun.
Ich wünsche dir –
ich wünsche euch –
einen wundervollen Sonntag.
Einen gesegneten dritten Advent.