11.07.2026 | 9438 – 24 – 6
Herzlich willkommen zu deinem fünfundzwanzigsten Tag.
Die Einladung:
Gestern hast du gespürt, was es bedeutet, die Macht und die Gegenwart Gottes zu sein.
Heute geht es darum, diese Kraft mit deinem Herzen zu verbinden.
Lege eine Hand auf deinen Herzraum.
Spüre deinen Körper.
Spüre deinen Atem.
Du bist die Macht, durch die alles entsteht.
Diese Macht kämpft nicht.
Sie will nichts erreichen.
Sie ist nicht getrennt von der Quelle, aus der sie entspringt.
Was ist die Qualität dieser Macht?
Wie fühlt es sich an, diese Qualität jetzt in deinem Herzraum zu spüren?
Vielleicht spürst du bereits, was die wahre Quelle ist, die hier wirkt.
Diese Quelle ist Liebe.
Nicht als Gefühl für jemanden im Außen,
sondern als Grundton deines Seins.
Wenn du dich nicht mehr gegen deine Formen stellst,
wenn du deine eigenen Schöpfungen nicht mehr ablehnst,
sondern anerkennst, dann bleibt etwas übrig.
Etwas, das sich im Körper anders anfühlt.
Vielleicht ist es eine Art Öffnung im Brustraum.
Vielleicht ist es ein tiefer werdender Atem.
Vielleicht fühlt es sich wie ein ruhiger Strom an, der durch dich fließt,
ohne dass du irgendetwas machen musst.
Es ist keine emotionale Ekstase.
Es ist eher eine stille Zustimmung.
Zu dir.
Zu deinen Werken.
Zu diesem Moment.
Und während du das im Körper fühlst, bleibst du in deinem Körper.
Deine Füße bleiben auf dem Boden.
Du atmest.
Du sitzt.
Du bist hier.
Du bist hier und jetzt in deinem Körper.
Energetisch im Osten zu sein bedeutet nicht, den Körper zu verlassen.
Osten bedeutet, dich als energetisches Wesen zu erkennen und gleichzeitig als Mensch zu verkörpern.
Spüre heute, wie sich Macht und Liebe in dir verbinden.
Nicht als Gegensätze, sondern als zwei Kräfte aus ein und derselben Quelle.
Und vielleicht beginnst du jetzt noch tiefer zu fühlen, dass die größte Macht nicht Kontrolle ist, sondern LIEBE.
Liebe zu dem, was ist, ist die größte Macht, die dir gegeben wurde.