09.07.2026 | 2499 – 24 – 6
Herzlich willkommen zu deinem dreiundzwanzigsten Tag.
Die Einladung:
Wie fühlt es sich heute an, wenn du an deine Gedanken denkst?
Wie fühlt es sich heute an, wenn du das, was du fühlst, einfach bemerkst?
Spüre dabei in deinen Körper.
Wie fühlt es sich an, zu bemerken, dass das alles Formen und Gebilde sind?
Gedanken sind Formen, Gefühle sind Formen und auch Worte sind Formen.
Wie fühlt es sich an, langsam zu spüren, dass du nicht diese Form bist?
Da ist ein Gedanke, ein Gefühl, ein Wort, auch eine Handlung – und du bemerkst, dass es gleichzeitig etwas gibt, das das alles wahrnimmt.
Was passiert in deinem Körper, wenn du bemerkst, dass diese Gedanken, Gefühle gar nicht so fest sind, gar nicht so starr und auch nicht für die Ewigkeit?
Wenn du sie beobachtest, bemerkst du, dass sie kommen und gehen.
Vielleicht ist heute der erste Tag, an dem dir das nicht nur bewusst wird, sondern an dem du es wirklich tief in deinem Körper spürst:
Da ist ein Entstehen und ein Vergehen,
ein Formen und ein wieder Entformen.
Du kannst das beobachten.
Du kannst dir diese Werke anschauen, wie sie kommen und gehen.
Und jetzt lade ich dich ein, eine Frage in dir kreisen zu lassen:
Wer schaut auf diese Werke?
Wer schaut auf diese Gedanken?
Wer schaut auf diese Gefühle?
Wer schaut auf diese Worte?
Und wer schaut auf die Situationen?
Wer nimmt das wahr?
Spüre, was diese Frage – auf die es keine Antwort gibt – in deinem Körper auslöst, wenn du sie einfach nur zirkulieren lässt.
Lass sie einfach durch deinen Körper hindurchfließen.
Und vielleicht nimmst du jetzt eine Art Raum wahr.
Einen Raum, der entsteht, wenn du diese Formen zirkulieren lässt, wenn du diese Formen entstehen und vergehen lässt.
Wenn du diesen Raum heute nicht spürst, dann ist das auch völlig in Ordnung.
Denn es gibt nichts, gar nichts, was du an dieser Stelle falsch machen könntest.