09.05.2026 | 2481 – 15 – 6
Herzlich willkommen zu deinem zweiundzwanzigsten Tag.
Die Einladung:
Setz dich heute wieder auf die Erde.
Spüre die Verbundenheit von Körper und Boden.
Mach dir heute bewusst, dass dein Körper in die Erde einsinkt und gleichzeitig gehalten wird.
Du musst nichts dabei tun.
Vielleicht bemerkst du, dass dein Gewicht von alleine tiefer und tiefer einsinkt.
Vielleicht spürst du gleichzeitig auch eine Art Erhöhung, eine Art von leichter werden.
Das geschieht einfach, weil du aufhörst, irgendetwas tun zu wollen.
Das geschieht, weil sich dein Körper ganz natürlich selbst hält.
Das geschieht ganz natürlich, weil du dich selbst hältst.
Spüre, was sich verändert, wenn du nichts mehr stabilisieren musst,
wenn du nichts mehr kontrollieren musst – nicht wie du sitzt, nicht wie dein Körper sich gerade bewegt.
Wenn du einfach nur da bist und spürst, dass du getragen bist.
Nimm wahr, was dein Körper jetzt tut.
Wie fühlt er sich an?
Lässt der Druck nach?
Wird er weich?
Atmet etwas auf?
Alles ist möglich und nichts muss sein.
Doch egal, was du fühlst, egal wie es sich für dich anfühlt – du bist getragen.
Du bist gehalten.
Dieses Gefühl, getragen und gehalten zu sein, kann sich für jeden unterschiedlich anfühlen.
Erinnere dich:
Das, was du fühlst, das ist dein Halt.
Denn das bist du.
Du bist der Halt.
Fühle.
Hier öffnet sich jetzt etwas Neues, Tieferes …
In diesem Moment kannst du vielleicht wahrnehmen, dass dieser Halt,
das, was dich trägt, DU SELBST bist.
Einfach nur deshalb, weil du jetzt hier in diesem Moment einfach DA bist.