06.07.2026 | 6279 – 24 – 6
Herzlich willkommen zu deinem zwanzigsten Tag.
Die Einladung:
Die Einladung heute ist klare Erkenntnis.
In den letzten Tagen hast du gespürt, dass das, was durch dich entsteht, dein Werk ist.
Du hast begonnen, deine Gedanken und Gefühle nicht mehr abzulehnen.
Vielleicht ist daraus eine stille Achtung entstanden, eine erste bewusste Liebe zu dir selbst.
Heute geht es darum, tiefer zu verstehen, was das bedeutet.
Schau dir deine Gedanken an, deine Gefühle, dein bisheriges Leben, und erkenne:
Du hast dich niemals absichtlich gegen dich selbst gestellt.
Du hast nie bewusst versucht, dir zu schaden.
Alles, was durch dich entstanden ist, ist aus dem entstanden, was du in diesem Moment wusstest, konntest und geglaubt hast.
Vielleicht erkennst du heute, dass du dich sehr lange missverstanden hast.
Vielleicht erkennst du, wie sehr du dich verurteilt hast – in Reaktionen, in Gefühlen, in deiner eigenen Schöpfung.
Diese Klarheit verändert noch einmal etwas Grundlegendes.
Sie nimmt die Härte heraus, mit der du dich vielleicht schon so lange betrachtet hast.
Sie nimmt das Urteil heraus und bringt eine neue, ruhige Sicht auf dich selbst.
Das Stirnchakra ist die Fähigkeit zu sehen – nicht nur zu beobachten, sondern tief zu begreifen.
Wenn du begreifst, dass du dich selbst vielleicht schon sehr lange missverstanden hast, entsteht Raum.
Raum für Güte.
Für Milde.
Für Verständnis.
Für eine ganz bewusste Liebe zu dir selbst.
Nicht Liebe, die blind macht, sondern Liebe, die dich klar sehen lässt und die dich ermächtigt, genau deshalb noch tiefer bei dir zu bleiben.
Vielleicht beginnt eine neue Form von Selbstliebe.
Die Liebe zu dem, was jetzt ist.
Die Liebe zu jedem Augenblick.
Liebe zu jedem Teil deiner Schöpfung.
Es ist keine Liebe, die aus Bedürftigkeit entsteht, sondern aus Erkenntnis.
Eine Liebe, die weiß, dass du in jedem Moment nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hast.
Es ist eine Liebe, die liebt, was ist.
In diesem Verstehen liegt etwas noch Tieferes, noch Kraftvolleres:
Du siehst dich selbst als das, was du bist.
Du bleibst.
Du bleibst bei dir.
Bei dem, was ist.
Bei diesem Moment.
Bei diesem Augenblick.
Bei diesem JETZT.
Du hast nichts, gar nichts mehr dagegen einzuwenden.
Das ist genug.