25.04.2026 | 4929 – 24 – 6
Herzlich willkommen zu deinem achten Tag.
Die Einladung:
Die Einladung heute ist, dich hinzusetzen.
Das kann auf dem Boden sein.
Draußen oder drinnen.
Auf einem Stuhl, einem Sofa oder einem Bett.
Folge deinem Impuls und setz dich hin.
Spüre, wie es sich anfühlt, zu sitzen.
Spüre das Gewicht deines Körpers.
Das Gewicht, das von der Erde getragen wird.
Spürst du die Sitzfläche?
Kannst du diese Verbindung wahrnehmen?
Lass dich einsinken.
Stell dir vor, du würdest ein paar Zentimeter tiefer sinken an die Stelle, an der du gerade sitzt.
Nimm wahr, wie sich das anfühlt.
Druck oder Entlastung.
Angenehm oder unangenehm.
Schwer oder leicht.
Nimm gleichzeitig wahr, was jetzt in deinem Kopf geschieht, während du diese Übung machst.
Was sagt er dazu?
Kommentiert er das, was du tust?
Lausche.
Nimm das wahr.
Das kann spannend sein.
Vielleicht auch ein bisschen lustig.
Wenn du bemerkst, dass Gedanken auftauchen, die mit der Übung gar nichts zu tun haben, ist das vollkommen in Ordnung.
Erlaube dir, dass es völlig in Ordnung ist, während dieser Übung abzuschweifen, die Übung zu beurteilen, ungeduldig, genervt oder enttäuscht zu sein, dass es scheinbar nichts weiter zu tun gibt.
Erlaube dir heute, dass all das sein darf.
Wiederhole diese Übung so oft du Lust dazu hast.
Du setzt dich hin.
Du nimmst wahr.
Du lässt dich einsinken.
Du spürst die Verbindung zur Erde.
Du nimmst wahr, was du darüber denkst.
Du gibst dir bewusst die Erlaubnis, dass das alles völlig in Ordnung ist.
Vielleicht merkst du heute, dass Gefühle, Gedanken oder Reaktionen auftauchen, die du am liebsten einordnen oder verändern würdest.
Du kannst dir erlauben, damit nichts zu tun.
In dieser Übung geht es nicht darum, ruhig zu werden oder etwas Bestimmtes zu fühlen.
Es reicht, zu sitzen, zu spüren und allem, was auftaucht, zu erlauben, da zu sein.