TAG 02

Süden Sakralchakra

19.04.2026 | 9411 – 15 – 6

Tagesimpulse

Herzlich willkommen zu deinem zweiten Tag.

Die Einladung:

Auf deinem weißen Blatt entsteht die allererste Form.

Es ist die Form deines Körpers.

So, wie du ihn gerade spürst.

Du kannst dich setzen, hinlegen oder stehen.

Schließe deine Augen.

Nimm wahr, wie sich dein Körper anfühlt.

Beginne bei den Füßen und gehe Stück für Stück in deiner Wahrnehmung von unten nach oben durch deinen Körper.

Nimm deine Beine wahr,

dein Becken,

deinen Bauchraum,

deinen Brustkorb,

deine Arme,

deinen Nacken,

deinen Kopf

und alles, was dazwischen ist.

Heute schreibst du deinen Körper auf dieses weiße Blatt.

So, wie du ihn jetzt gerade fühlst.

Was spürst du besonders?

Gibt es Stellen, die sich sofort in dein Bewusstsein drängen,

weil sie vielleicht schmerzhaft sind

oder sich schwer oder drückend anfühlen?

Nimm diese Stellen wahr, atme einmal tief ein und aus und mache nichts damit.

Heute ist der Tag, an dem du nichts verändern oder lösen musst.

Alles, was da ist, darf einfach da sein.

Halte heute im Laufe des Tages immer wieder kurz inne.

Schließe dabei gerne deine Augen.

Spüre einmal in die rechte Hand,

einmal in den linken Fuß,

in dein Gesicht,

in deinen Brustkorb

oder in ein anderes Körperteil, das dir gerade ins Bewusstsein kommt.

Heute ist der Tag, an dem du beginnst, deinen Körper so wahrzunehmen, wie er gerade ist, ohne etwas daran verändern zu wollen.

Wenn du den Impuls hast, dann mach dir gerne Notizen auf der folgenden leeren Seite, male oder zeichne etwas.

Lass diese Praxis der Körperwahrnehmung heute deinen Begleiter sein.

Mehr gibt es nicht zu tun, als deinen wundervollen, vollkommenen Körper wahrzunehmen.

GEDANKENANKER - TAG 02

 

Wenn du beim Spüren deines Körpers Ungeduld, Widerstand oder den Wunsch bemerkst, etwas verändern zu wollen, ist das ganz normal. Du machst nichts falsch. 

Heute geht es nicht darum, deinen Körper zu korrigieren oder zu verstehen, sondern ihm Raum zu geben. 

Du kannst den Impuls, etwas anderes haben zu wollen, für einen Moment aufgeben und einfach wahrnehmen, was da ist. 

Mehr ist nicht notwendig.