Tag 25 Osten | Herzchakra
Guten Morgen ihr Lieben 🤍
heute ist Tag 25 – Osten, Herzchakra.
Erst heute Morgen wurde mir bewusst, dass die Nacht vom 5. auf den 6. Januar die letzte der ZWÖLF Rauhnächte war.
Und im Rückblick bin ich wieder fasziniert – und zugleich demütig – über das, was sich in dieser letzten Nacht gezeigt und bewegt hat.
Ich mag euch ein Stück mit in meine Geschichte nehmen.
Denn vor genau sieben Jahren wurde ich in dieser Ost-Energie in meine schamanische Ausbildung eingeweiht.
Es waren fünf Tage Seminar – und die letzte Nacht war eine sogenannte Wachnacht.
Das heißt: niemand schlief.
Wir verbrachten diese Nacht draußen.
Bei Schnee.
Bei Regen.
Bei eisiger Kälte.
Nur unter einer Plane – so war es zumindest vorgesehen.
Ich mag euch nicht im Detail schildern, wie diese Nacht für mich war und was es mich gekostet hat, wirklich durchzuhalten, bis ich bei Sonnenaufgang, gegen 7:30 Uhr, wieder ins Warme zurückkehren konnte.
Diese Nacht – damals vor sieben Jahren und auch die vergangene Nacht – habe ich als ein großes Tor empfunden.
Vor sieben Jahren ging es um meine eigene Heilung.
Gestern ging es um die Heilung der Familie meines Partners, insbesondere der väterlichen Linie.
Gleichzeitig mit diesem Impuls kam mir der Titel eines Textes in den Sinn, den ich vor 16 Jahren geschrieben habe.
Damals, als ich zum ersten Mal in diesen Zustand des Erwachtseins eingetreten bin.
Der Titel lautete:
„Liebe und Freiheit“.
Und genau darum geht es in The Core Work.
Denn Liebe und Freiheit gehören untrennbar zusammen.
Wenn wir wirklich lieben, dann lassen wir frei.
Wenn wir nicht freilassen, ist es keine Liebe –
sondern noch eine begrenzte Form davon.
Vielleicht mag sich das unromantisch anhören,
doch die meisten Formen der Liebe, die wir als Menschen kennen –
zu unseren Kindern, zu unseren Partnern, zu unseren Eltern –
sind noch keine vollständig freie Liebe.
Und das ist völlig okay.
Denn wir sind Menschen.
Wir leben in einem menschlichen Dasein – in einem Rahmen.
Wir lieben im Bezug:
im Bezug zu unseren Kindern,
Partnern,
Eltern,
Geschwistern,
Freunden.
Und du stimmst mir sicher zu:
Jede Liebe fühlt sich anders an.
Selbst wenn du mehrere Kinder hast, fühlt sich die Liebe zu jedem einzelnen Kind anders an –
und das ist vollkommen in Ordnung.
Gleichzeitig braucht es ein Bewusstsein,
dass Liebe Freiheit braucht.
Und oft reicht genau dieses Bewusstsein schon aus.
Denn The Core Work – das, was du die ganze Zeit praktizierst –
lässt immer wieder frei.
Du liebst, was ist.
Diesen Moment.
Diesen Augenblick.
Diese Situation.
Und ja – manche Situationen fallen uns extrem schwer zu lieben.
So auch diese Nacht.
Und jetzt, nachdem ich todmüde bin,
nach weniger als vier Stunden Schlaf,
weiß ich tief in mir:
Auch das ist ein Teil meiner Liebe.
Und ein weiterer Schritt, noch freier zu werden in meiner Liebe.
Gerade jetzt – auch wenn es mir körperlich nicht besonders gut geht –
es einfach zu lieben.
Nichts dagegen zu haben.
Überhaupt nichts dagegen.
Und noch tiefer hineinzufallen in diese wahre Liebe.
Denn für mich bedeutet,
im Strom des Unendlichen zu schwimmen,
die wahre Liebe zu leben:
Widerstandslosigkeit.
Bedingungslosigkeit.
Für jeden Moment,
für jedes Gefühl,
für jeden Gedanken,
für jede Situation.
Und ich wiederhole es so gern:
Wir dürfen unser Menschsein leben.
Mit all seinen Begrenzungen.
Auch das gehört dazu.
Denn es ist ein Tanz
zwischen Begrenzung und Freiheit,
zwischen Trennung und Verbindung.
Und wenn ihr mögt,
dann teilt gern,
wie diese letzte Nacht für euch war 🤍
Ich wünsche euch
den wundervollsten Tag eures Lebens.
Alles, alles Liebe ✨