THE SHIFT | Tag 24 | Tagescode

Osten | Solarplexus

Tagescode 05.01.26 | 3867 - 24 - 6

 

Transkript der Audionachricht

Tag 24 Osten | Solarplexus

𝐆𝐮𝐭𝐞𝐧 𝐌𝐨𝐫𝐠𝐞𝐧 𝐢𝐡𝐫 𝐋𝐢𝐞𝐛𝐞𝐧,

heute sind wir am Tag 24, im Osten, im Solarplexus.
Und immer, wenn ich an den Solarplexus denke, wenn diese Energie im Feld ist, kommt mir sofort der Begriff der Macht und der Selbstermächtigung in den Sinn.

Und genau das ist es, was wir hier seit 24 Tagen praktizieren:
wieder zurückzukommen in unsere eigene Macht.

Denn das, was du hier täglich mit The Core Work tust, ist nichts anderes, als deine Macht wieder zu dir zurückzunehmen.
Und dir gleichzeitig bewusst zu werden, dass es noch viel mehr bedeutet, als dir deine Macht als menschliches, geistiges Wesen zurückzuholen.

Denn wenn du deine Macht zurückgeholt hast,
wenn du dir wieder bewusst wirst, dass du diejenige bist, derjenige bist, der alles lenken kann,
dass du die Energie, die du bist, die Energie, die durch dich fließt, auch lenken kannst –
dann geschieht etwas noch viel Größeres.

Und das ist heute das Feld, mit dem du dich hier verbindest, im Osten, im Solarplexus:
die Macht hinter der eigenen Macht.

Diese Macht kannst du göttliche Macht nennen oder auch einen anderen Begriff dafür wählen.
Diese Macht kannst du nicht mehr lenken.
Diese Macht kannst du nur demütig empfangen.

Doch das kann erst geschehen, wenn du deine eigene Macht zurückgeholt hast.
Wenn du dir tiefer und tiefer bewusst geworden bist, dass du die Lenkerin bist, der Lenker bist.

Mir kommt gerade dieser Ausdruck in den Sinn:
„Dein Wille geschehe.“

Denn genau das ist es, was danach passiert.
Das ist das, was du jetzt im Osten erlebst:
dass durch dich etwas fließt, etwas viel Mächtigeres, als du es lenken könntest.

Wenn du dich dem hingibst.
Diese Hingabe an das, was ist.
Diese Liebe zu dem, was ist.

Und genau das hast du jetzt 24 Tage lang praktiziert.
In jedem einzelnen Moment, in dem du dir bewusst geworden bist, was jetzt ist –
welche Gedanken da sind,
welche Gefühle da sind,
was sich gerade in dir bewegt –
und du nichts, aber auch gar nichts dagegen einzuwenden hattest.

In jedem dieser Augenblicke ist beides geschehen:
Du hast deine Macht zurückgenommen.
Und du hast dich gleichzeitig diesem Moment hingegeben.

Und jedes Mal hast du die Tür ein kleines Stück weiter geöffnet.
Ein kleines Stück weiter für diesen Strom des Unendlichen,
der ungehindert durch dich fließen möchte.

Und ja –
es wird immer wieder Momente geben, in denen du das nicht spürst.
Momente, in denen du deine Macht abgibst.
Momente, in denen du glaubst, dass das Außen übermächtig ist.
Dass Situationen dich emotional zerreißen.
Dass Gedanken wieder im Karussell kreisen.

Und dann kehre einfach zurück.

Denn das ist das, was ich heute Morgen als Erstes empfangen habe,
als ich dem Druck in meinem Solarplexus keinen Widerstand mehr entgegengesetzt habe.

Der Impuls war ganz klar:
Kehre wieder zurück.

Und es ist so einfach.
Es dauert nur einen Wimpernschlag.

Zurück zu dir.
Dann bist du wieder ganz bei dir.
Und dann bist du auch wieder ganz bei Gott.

Dann kann Gott wieder ungehindert durch dich fließen
und jene Wunder wirken,
auf die du vielleicht schon so lange gehofft hast.

Und lass dich nicht von dir selbst stoppen,
wenn es wieder Tage oder Momente gibt,
in denen es scheint, als wärst du getrennt.

Denn du hast in diesen 24 Tagen etwas etabliert.
Ich mag es nicht „Tool“ nennen –
doch mir fehlt gerade ein anderes Wort.

Du hast hier etwas empfangen,
etwas mitgenommen,
das bleibt.

Und jetzt, in dieser Ostwoche, darfst du noch tiefer eintauchen
in diesen Raum, der sich dahinter öffnet.

Und wenn ich „dahinter“ sage,
meine ich jenen Zustand,
der irgendwann ganz natürlich eintritt –
in dem du The Core Work nicht mehr brauchst,
weil du dich vollständig erinnert hast.

Denn das, was wir hier praktizieren,
ist nichts anderes als unser natürlicher Seinszustand,
den wir vergessen haben.

Wir sind dieses göttliche Bewusstsein
in einem menschlichen Körper.

Und als solches sind wir allmächtig,
wenn wir diese beiden Energieanteile,
diese beiden Pole,
nicht miteinander verschmelzen wollen,
sondern sie verzahnen.

Nicht Verschmelzung.
Alles bleibt immer ein Tanz.

Ein Ineinandergreifen –
wie Zahnräder, die sich bewegen
und doch jedes für sich bleiben.

Unsere Aufgabe heute ist ganz einfach:
Kehre immer wieder zurück.
Zurück zu dir.
Zu dem, was gerade ist.
Zurück zu Gott.

Denn das, was ist,
ist gleichzeitig göttlich.

Und dann tritt beiseite.
Und gleichzeitig musst du auch das nicht tun –
denn es geschieht auch ohne dein Zutun.

Ich wünsche dir heute einen gesegneten, wundervollen Montag.
Mach ihn zum schönsten Tag deines Lebens. 🤍