THE SHIFT | Tag 23 | Tagescode

Osten | Sakralchakra

Tagescode 04.01.26 | 4614 - 15 - 6

 

Transkript der Audionachricht

Tag 23 Osten | Sakralchakra

Einen wunderschönen guten Morgen, ihr Lieben.

Heute, an Tag 23, sind wir im Osten, im Sakralchakra.

Heute saß ich vor den Steinen. Ich lege sie ja immer zuerst in die Mitte, um sie neu zu befragen und dann an ihre Plätze zu legen. Und als Allererstes kam der Impuls, sie mit beiden Händen durcheinanderzumischen – wie ein Kind, das im Sand wühlt.

Und dann rollte dieser wunderschöne, orangefarbene Stein ganz von selbst an seinen Platz.

In diesem Moment habe ich plötzlich gefühlt, wie diese Steine heute so repräsentativ stehen für diese kindliche Lebensenergie. Für die Freude am Spielen. Für die Freude daran, dieser Lebensfreude, diesem Lebensfluss ungehindert und unbegrenzt zu folgen.

Nachdem ich die Steine für euch gelegt hatte, habe ich ganz deutlich gespürt, wie meine sakrale Energie – die in vielen Traditionen auch Kundalini genannt wird – anfängt zu fließen.

Und vielleicht ist das etwas, bei dem du jetzt denkst:
„Naja, so spüre ich das ja nicht.“
Oder du spürst es ganz deutlich.
Wie auch immer es ist – es ist.

Der Impuls heute ist folgender:

Deine Lebensenergie fließt im Osten, wo wir jetzt sind, frei und ungehindert durch deinen Körper – durch deinen festen und auch durch deinen nicht-festen, nicht-stofflichen Körper.

Und heute darfst du vielleicht einfach einmal nur beobachten, wo du diesen Fluss spürst. Und vielleicht ganz neu entdecken, was es überhaupt heißt, den Lebensfluss zu spüren.

Denn auch hier haben wir oft Vorstellungen.
Ich hatte sie lange.
Ich dachte, ich spüre meine Lebensenergie nur dann, wenn ich dieses deutliche Fließen von unten nach oben durch den Körper, durch die Chakren bis ins Kronenchakra wahrnehme. Du kennst diese Art von Übung vielleicht, um die Kundalini zu bewegen.

Und ganz lange hat das bei mir überhaupt nicht funktioniert. Ich habe nichts gespürt. Und auch da habe ich mich – wie so oft – falsch gefühlt.

Doch auch das ist eine Begrenzung durch Vorstellungen.

Denn du spürst deine Lebensenergie immer. Immer. Zu jeder Zeit.
Das Einzige, was es braucht, ist dein Innehalten in diesem Moment.

Heute vielleicht mit einer leichten Ausrichtung, indem du sagst:
„Liebe Lebensenergie …“
Oder wie auch immer du sie ansprechen möchtest.

Ich mag dir hier gar keine Bilder vorgeben. Nimm dein eigenes Bild. Das, was kommt. Es kann aus all den wunderbaren Dingen, Tools und Möglichkeiten stammen, die du gelernt hast. Ob Licht, ob ein konkretes Bild, ob etwas ganz Abstraktes – völlig egal.

Und gleichzeitig brauchst du all das nicht.

Spür einfach nur:
Wo ist meine Lebensenergie gerade?
Wo zeigt sie sich?

Und ja – sie zeigt sich auch in einer Verspannung. In einem sogenannten Schmerz. Einfach, damit wir wissen, wovon wir sprechen.

Doch was ist eine Verspannung?
Was ist Schmerz?

Es ist deine Lebensenergie, die sich dort ein wenig verdichtet hat.
Ich liebe dieses Bild von Verklumpung, von Bündelung.

In der Osteopathie habe ich früher oft von energetischen Zysten gesprochen – ein Beutel, in dem ein Teil deiner Energie eingeschlossen ist. Und das spürst du. Zu hundert Prozent.

Die Einladung heute ist, das anders wahrzunehmen. Nicht als Schmerz, nicht als Verspannung, nicht als Krankheit.

Wenn du zum Beispiel Husten hast – auch das ist letztlich nur eine Verdichtung, eine Bündelung von Energiefrequenzen. Nicht gut, nicht schlecht. Es ist Lebensenergie.

Und so darfst du heute einfach nur wahrnehmen:
Wo ist sie?

Ah – in der Schulter.
Ah – im Unterbauch.
Ah – im linken Zeh.
Wo auch immer.

Und dann machst du genau das, was wir die ganze Zeit üben:
Du feierst es als deine Kreation.

Du hast diese Energie dort verdichtet.
Du hast sie dort gebündelt.

Das ist deine Power.
Das ist Macht. Ja, sogar das.

Und ich lehne mich bewusst weit aus dem Fenster, wenn ich sage:
Auch eine sogenannte Krankheit hast du miterschaffen. Auch dort hast du deine Lebensenergie gebündelt, verdichtet, zusammengefasst.

Ohne jede Wertung.
Es ist, was es ist.

Und es ist eine geniale Kreation – weil du es erschaffen hast. Weil du dazu in der Lage bist.

Während ich das hier ausspreche, kribbelt es gerade überall in mir. Und ich möchte dir noch einmal bewusst machen, welche Macht du hast.

Und wir sprechen hier „nur“ von deinem physischen Körper – und auch das genügt. Denn dein physischer Körper ist das Hologramm, das Fraktal, das eins-zu-eins-Abbild dessen, was du innerlich erlebst und nach außen projizierst.

Ein kurzer Ausflug noch:
Kümmere dich nicht um das Außen.
Kümmere dich um dich.
Um dein Innen.
Um das, was dein Körper dir spiegelt und signalisiert.

Und schau heute einmal, wie unfassbar mächtig du bist, dass du all das kreieren konntest, was du heute in deinem Körper empfindest.

Während ich das spreche, mache ich das gerade mit meiner Schulterverspannung, die ich heute Morgen nach dem Aufwachen hatte. Und ich habe nichts – wirklich gar nichts – mehr dagegen einzuwenden.

Und jetzt geschieht genau das, was du vielleicht kennst:
Du musst keine Liebe hinschicken.
Du bist diese Liebe.

Auch meine Schulterverspannung ist nichts anderes als Liebe – nur in einer anderen Form. In einer verdichteten, modulierten Form.

Die Energie hat sich verändert. Sie hat sich moduliert.

Und was, wenn wir gar nichts mehr dagegen haben, gegen all das, was wir in unserem Körper fühlen? Gegen all das, wo sich unsere Energie verdichtet, verklumpt, verändert hat?

Wenn wir es einfach als geniale Kreation annehmen?

Dann kehrt Frieden ein.
Dann kehrt genau jetzt in diesem Moment das ein, von dem du vielleicht dachtest, es sei so schwer zu erreichen.

Dabei musst du nirgendwo hinkommen.
Du bist schon da.
Und gleichzeitig machst du diese lustige Reise dorthin.

Ich wünsche euch von Herzen einen grandiosen, wundervollen Tag.
Den schönsten Tag eures Lebens.

Alles, alles Liebe. 🤍