THE SHIFT | Tag 21 | Tagescode

Norden | Kronenchakra

Tagescode 02.01.26 | 3534 - 15 - 6

 

Transkript der Audionachricht

Tag 21 Norden | Kronenchakra

Guten Morgen ihr Lieben.

Heute Morgen kam eine tiefe Erkenntnis zu mir.
Mir ist noch einmal etwas sehr bewusst geworden – um das, was wir hier tun, auf einer weiteren Ebene besser verstehen zu können.

Mir ist klar geworden, dass ich mein ganzes Leben lang davongelaufen bin.
Dass ich ausgewichen bin.
Im Grunde bin ich mir selbst ausgewichen.

Auf einer tiefen Ebene bin ich immer dem ausgewichen, was gerade da ist.
Dem, was jetzt ist.

Schon in meiner frühesten Kindheit hat sich das gezeigt.
Ich war nicht gern zu Hause.
Ich habe mich dort nicht gewollt, nicht geliebt, nicht angenommen, nicht gesehen gefühlt.
Und so war mir jede Möglichkeit recht, Zeit außerhalb meines Elternhauses zu verbringen.

Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, dann war sie geprägt von Angst –
Angst vor meinem sehr strengen Vater.
Von Schuld – dem Gefühl, nie etwas richtig zu machen.
Von Zorn und Wut.
Und von Kampf – Kampf gegen die Regeln, gegen die Strenge meines Vaters.

Mein ganzes System war darauf aufgebaut, das, was ist, nicht haben zu wollen.
Denn das hätte bedeutet, all das zu fühlen, was in mir war.

Heute ist mir sehr bewusst, dass ich all diese Frequenzen –
Angst, Scham, Schuld, Kampf, Wut, Zorn –
bereits mitgebracht habe.
Und dass ich mir genau aufgrund dieser Schwingungen diese Elternkonstellation ausgesucht habe,
um all das noch einmal zu erfahren
und es schließlich freilassen zu dürfen.

Doch mein Weg war nicht, dies schon in frühen Kinder- oder Erwachsenenjahren zu erkennen.
Mein Weg war, dass es viel länger gedauert hat.

Bis vor wenigen Jahren habe ich all diese Ausweich- und Fluchtmechanismen vor mir selbst
in allen Bereichen meines Lebens gelebt.

Und jetzt – durch all das, was in den letzten Wochen geschehen ist,
durch all das, was jetzt durch mich auf diese Erde fließen will –
habe ich dieses sogenannte letzte Puzzleteil in die Hand bekommen.
Das, was ich The Core Work nenne.

Ein Weg, um all diese gebündelten Schwingungen –
diese Energieklumpen – freizulassen.

Denn letztendlich mündet alles in einer einzigen Tatsache:
Wir haben Widerstand gegen das, was jetzt ist.

Dieser Widerstand, dieses Nicht-haben-Wollen, diese Ablehnung,
hindert uns daran, ein freies Leben zu führen.

Frei – im Sinne davon,
dass Gott sich durch dich frei bewegen kann.
Dass deine Energie von dir frei gelenkt und geformt werden kann.
Dass das, was du mit dieser Energie in Erscheinung bringst,
frei ist von Angst, Schuld, Scham, Wut, Zorn und Kampf.

Damit heben wir diese menschlichen Gefühlsempfindungen nicht auf –
sondern auf eine andere Perspektive an.

Und gleichzeitig – und ich glaube, das spürt ihr seit drei Wochen –
geht es darum, nichts davon abzutrennen.

Gerade weil wir heute wissen,
dass jedes Gefühl eine Verdichtung von Schwingungsfrequenzen ist,
ist der einzige Weg, sie freizugeben,
hineinzugehen.
Uns ganz und vollständig ins Menschsein fallen zu lassen.

Denn es geht darum, das Menschsein mit dem Göttlichen zu verwirklichen.
Hier. Jetzt. Auf dieser Erde.

Heute Morgen hatte ich noch einen kurzen Moment,
in dem ich in die Lehren von Kurt Tepperwein hineingespürt habe.

Und mir wurde bewusst,
dass ich an einer Stelle etwas nie ganz verstanden hatte –
oder dass es bei mir anders angekommen ist.

Ich hatte lange das Gefühl,
ich müsse mein wahrnehmendes Bewusstsein von meinem Menschsein trennen,
indem ich in die Beobachterrolle gehe.
Und dass ich mich dadurch wieder ein Stück von mir selbst trenne.

Natürlich bin ich nicht meine Gefühle.
Ich bin nicht meine Gedanken.
Ich bin nicht dieser Körper.

Nicht im göttlichen Sinne.

Und doch ist dies mein Menschsein.
Es drückt sich durch diesen Körper aus.
Durch Gefühle, Gedanken und Handlungen.

Aus göttlicher Perspektive vollkommen.
Und gleichzeitig als Mensch unperfekt.

Heute Morgen ging dafür wie eine zusätzliche Lampe an –
eine kleine, stille Erleuchtung.

Vielleicht habe ich diese Lehre nicht ganz verstanden.
Oder sie gehört einfach zu einer anderen Frequenz.
Und ich darf auch diese Lehrer nun verlassen.

So wie ich auch die buddhistischen Lehren, die schamanischen Lehren verlasse.
So wie ich eines Tages auch The Core Work verlasse
und alles zurück in den Strom des Unendlichen fließen lasse.

In Verbindung mit dem Kronenchakra
war das heute für mich wie eine Zusammenfassung im Rückblick
auf das, was ich als irdische Susanne hier auf dieser Erde erlebt habe.

Und so möge es dir dienen,
ein noch tieferes Verständnis dafür zu entwickeln,
wer und was du in Wahrheit bist.
Was du hier auf dieser Erde machst.

Und dass es keinem anderen Zweck dient,
als dich selbst als dieses wundervolle,
göttliche und gleichzeitig menschliche Wesen zu erfahren.

Diesen Tanz der Polaritäten zu tanzen.
Keine Bewegung auszulassen.
Keine Figur zu überspringen.

Im Gegenteil:
immer mehr Elemente hinzuzufügen,
deine eigenen Pirouetten zu drehen,
deine Möglichkeiten als Mensch zu erforschen,
zu zelebrieren
und mit all jenen zu teilen, mit denen du teilen möchtest.

Amen und Aho 🤍