Tag 11 Westen | Herzchakra
Guten Morgen, ihr Lieben 🌿
Als Allererstes kam heute Morgen zu mir: Das ist ein ganz besonderes Tor im Westen – durch das Herzchakra zu gehen.
Im Westen werden wir oft noch einmal mit all unseren Emotionen konfrontiert. Manchmal vielleicht sogar förmlich überrannt. Die Einladung heute ist, dein Herz noch weiter zu öffnen – genau dann, wenn die Emotion, wenn das Gefühl scheinbar zu schmerzhaft ist, wenn es sich „zu negativ“ anfühlt.
Wenn Gefühle kommen – und sie zeigen sich manchmal ganz subtil, vielleicht nur als Druck – gerade jetzt in diesen Vorweihnachtstagen, in all dem Stress, in der Organisation, in den vielen Anforderungen.
Heute ist diese Qualität sehr präsent: die Qualität des Herzöffnens für all diese Emotionen, die du dir vielleicht noch nicht zu hundert Prozent erlaubt hast zu fühlen.
Für mich ist das radikale Ehrlichkeit dir selbst gegenüber. Radikales Commitment. Radikale Liebe – bei dir zu bleiben, mitten in diesen Gefühlen.
Vielleicht tauchst du heute mit einem Stein noch tiefer in dein Herzchakra ein. Denn das Herzchakra steht zwar für Liebe, ist aber gleichzeitig auch unser Portal in das, was wir göttliche Liebe nennen – und was gleichzeitig so unbeschreibbar ist.
„Der einzige Weg raus ist der Weg rein“, hat einmal ein sehr kluger Mensch gesagt.
Der einzige Weg raus aus deinem menschlichen Dilemma, aus dem Gedankenkarussell, aus dem, was dich tagtäglich stresst und belastet, führt nach innen.
Rein in das, was ich bewusst einmal Emotionschaos nenne – und das ist für jeden ganz anders.
Vielleicht ist es heute für dich auch ganz ruhig. Vielleicht ist da einfach nur ein stiller See.
Die Einladung ist wirklich nur zu schauen, was da ist. Wenn nichts da ist, musst du nichts daraus machen. Und wenn etwas da ist, dann tauche tiefer ein in das, was ist.
Das ist die Qualität des Westens. Diese Pubertätszeit – wenn wir in der menschlichen Entwicklung zurückschauen.
Es ist eine Durchbruchszeit. Die entscheidendste Stellschraube in unserem ganzen Leben. Die Schwelle vom Kind zum Erwachsenen.
Und wir alle wurden darin nicht wirklich begleitet – weil unsere Eltern und all jene, die für uns da waren, es selbst nicht besser wussten.
Diese Zeit – grob zwischen dem siebten und dem vierzehnten Lebensjahr – entscheidet, wie wir unser Leben als Erwachsene meistern: ob wir es meistern oder daran verzweifeln.
Und das Schöne ist: Wir können das nachnähren. Wir können diese Pubertät, diesen Westen, nachholen – ohne alte Geschichten hervorzuholen.
Das ist mir ganz wichtig zu betonen: Wir müssen nicht zurückgehen. Nicht schauen, was war, nicht Papa, Mama oder sonst wen analysieren.
Alles ist jetzt da. In diesem präsenten Moment.
Dieses tiefe Einlassen. Dieses weite Öffnen des Herzens.
Und genau an dieser Stelle kommt wieder The Core Work ins Spiel. Diese Kernarbeit.
Denn ich war auch einmal an dem Punkt, an dem ich mich immer wieder gefragt habe: Wie geht denn das eigentlich? Wie öffnet man sein Herz noch weiter? Und noch weiter? Und noch weiter?
Ich wusste es nicht. Ich wusste wirklich nicht, wie das gehen soll.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch. Dieses Gefühl von: Ich würde ja – aber ich weiß nicht, wie.
Und genau hier setzt diese Kernarbeit an. Nicht als Technik. Nicht als Methode. Sondern als ein tiefes inneres Einverstanden-Sein.
Ein inneres: Ich habe nichts dagegen einzuwenden.
Ich habe das erschaffen. Ich habe es geschaffen. Und es ist jetzt da – jetzt, in diesem Moment, şu anda.
Und ich habe nichts, aber auch überhaupt nichts, dagegen einzuwenden.
Und wenn es noch tiefer gehen darf, dann geht es noch tiefer. Und wenn es stiller sein darf, dann wird es stiller.
Was auch immer ist – es ist.
Und es gibt nichts, aber auch gar nichts, dagegen einzuwenden.
Gar nichts. Überhaupt nichts.
Ich wünsche euch den wundervollsten Tag eures Lebens. Alles Liebe! 🤍